Theaterverein Vestrup Hausstette

 

 
 

Wie alles begann:

 

 

Im Jahre 1980, Sonntagmorgen am Frühstückstisch träumten mein Mann und ich davon wieder plattdeutsches Theater in unserem Dorf auf die Beine zu bringen. In früheren Jahren wurde in unseren beiden Dörfern Vestrup und Hausstette immer schon aktiv dem Theaterspiel gefrönt. Manche "Schauspieler" standen in beiden Dörfern auf den Brettern. In Hausstette gab es einen Theaterverein, der auf der Bühne im Saale Tiemerding spielte, und in Vestrup wurde vom vorhandenen Gesangverein aus im Saale Hönemann Theater gespielt. Doch im Zeitalter des Fernsehens war das leider so langsam eingeschlafen.

Wir versuchten nun bei einigen "alten Hasen" Interesse für unsere Idee zu wecken, und spontan sagte uns Helmut Tegenkamp zu, da er bereit sei bei der Sache aktiv mitzutun, und er sei auch bereit mit mir zusammen die Stücke einzuüben.

Als weitere Mitstreiter konnten dann Walburga und Hubert Dziondziak für unsere Sache begeistert werden. Sie gehören neben meinem Mann Alfred und mir von Anfang an mit zu den Organisatoren der Laienspielschar.

Das Schwierigste erschien uns, war der Bühnenaufbau, aber es mußte noch eine alte Bühne vorhanden sein, beim früheren Vereinswirt in Vestrup. Und tatschlich wurden wir fündig. Auf einem alten Schweinestall gut im Stroh versteckt, ruhten die alten Kulissen.

Sie wurden in mühevoller Kleinarbeit wieder funktionstüchtig gemacht, von unserem damaligen Bühnenbauer Hubert Dziondiak.

Als erster Spieler konnte Schwatte Meyer, (Clemens Meyer) ins Boot gezogen werden. Er verfügte über Spielerfahrung aus den früheren Jahren, die uns sehr zugute kam. Unser erstes Stück damals hieß "Voß inne Falln" und wurde ein voller Erfolg.

Folgende Personen wirkten im ersten Jahr mit: Clemens Meyer, Maria Lüske, Clemens Kellermann, Elisabeth Ording, Josef Morthorst, Josef Schlotmann, Martina Lamping, Alfred Bührmann.

Als Souffleuse stand Maria Ording zur Verfügung, für die Maske war Hanna Voet zuständig und um die Requisiten kümmerte sich Walburga Dziondziak. 

M. Bührmann